Antrieb & Navigation · Wissensstand Band 0
Gradiwarpblase
Band 0 R64 · mit Fachbibel
Gradiwarp führt ein Schiff über räumliche Gefälle. Eine Route besteht aus unterschiedlichen Teilstrecken, deren Richtung, Stabilität und Belastung neu bewertet werden müssen.
- Ankerberechnung: 48 gleichzeitig
- Sol–Vega: elf Tage, Werftzusage für die Terra Nova
Technikbibel · Buchangaben und ergänzendes Unionswissen
Datenblatt
| Merkmal | Angabe | Bezug |
|---|---|---|
| Ankerberechnung | 48 gleichzeitig | BuchangabeTerra Nova · vor der Havarie |
| Sol–Vega | elf Tage, Werftzusage für die Terra Nova | Werftzusage im BuchTerra Nova · vor der Havarie |
| Feldaufbau | Innere Nullstresszone, Gradientenschale, Richtungsfront und Stabilisierung | Ergänzende FachbibelTechnischer Hintergrund zur Terra-Nova-Ära |
| Bewegungsprinzip | Fall oder Rutsch über ein Teilgefälle | Ergänzende FachbibelTechnischer Hintergrund zur Terra-Nova-Ära |
| Route | Abfolge verschieden gerichteter Teilgefälle | Ergänzende FachbibelTechnischer Hintergrund zur Terra-Nova-Ära |
| Ausfallrisiken | Phasenschlupf, Scherstich, Blasenflattern und Gravoabriss | Ergänzende FachbibelTechnischer Hintergrund zur Terra-Nova-Ära |
Noch nicht festgelegt
- Eine allgemeine Geschwindigkeit oder ein fester Terra-Nova-Geschwindigkeitsfaktor ist nicht festgelegt.
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Aufgabe und Funktionsweise
Die Antriebsblase umfasst eine innere Ruhezone, eine Gradientenschale und eine gerichtete Front; Dämpfung und b-Faser-Stabilisierung halten den Übergang beherrschbar. Das Schiff fällt oder gleitet auf einer Teilstrecke zwischen zwei Punkten. Höhenunterschied und Gleitfähigkeit bestimmen dabei die Bewegung.
Eine Fernroute ist kein einziger künstlich gezogener Tunnel. Seichte Abschnitte wechseln mit steilen, schnellen Strecken. Zwischen ihnen können Fahrten im Normalraum nötig sein. Häufig befahrene Strecken sind besser vermessen und physisch geprägt; vernachlässigte Verbindungen können ausfransen.
Im Einsatz
Die Terra Nova berechnet 48 Anker gleichzeitig und darf dadurch besonders steile Teilstrecken nutzen. Für Sol–Vega verspricht die Werft elf Tage. Diese Zusage gehört zu diesem Schiff und dieser Richtung; sie ist keine feste Geschwindigkeit für alle Gradiwarpflüge.
Routenwahl und Zwischenfahrt
Die kürzeste zeichnerische Verbindung ist nicht zwingend die schnellste befahrbare Route. Hin- und Rückweg können unterschiedliche Teilgefälle nutzen und deutlich verschiedene Reisezeiten ergeben. Für die Planung zählen deshalb Richtung, gespeicherte Streckenfolge und Veränderungen seit der letzten Messung. Leuchttürme halten die zuletzt verfügbaren Routen vor; Aufklärer, Drohnen und Bojen ergänzen das Wissen.
Zwischen großen Gradiwarpstrecken muss das Schiff mitunter im Normalraum fahren. Vorhandene kleine Gefälle lassen sich alternativ nutzen, kosten aber selbst Berechnung und Gleitzeit. Der dafür genannte Richtpunkt von zwei Tagen Zwischenfahrt beschreibt eine Abwägung der Routenwahl. Er ist keine feste Rechendauer oder Umschaltzeit. Ebenso ist eine stark verlängerte Reise auf einer unbekannten Strecke eine mögliche Folge schlechten Routenwissens, kein allgemeiner Geschwindigkeitsfaktor.
Betrieb und Grenzen
Zielsignaturen, wechselnde Fronten, Scherkräfte und Rücklasten begrenzen den Flug. Eine rechnerisch glatte Route kann fehlende oder geglättete Messdaten verbergen. Kreuzungen, Hindernisse und Gabelungen müssen geprüft werden; mehr Antriebsleistung ersetzt keine sichere Streckenkenntnis.