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TARANDas Taranii-Epos

Antrieb & Navigation · Wissensstand Band 0

Gradiwarpblase

Gradiwarpblase · Feldlage der Terra Nova: 860 m Hüllendurchmesser, 30 m normaler Feldabstand; Schalenverhältnis geometrisch abgeleitet. Innere Funktionszonen schematisch; kein vermessener Feldverlauf.
Feldlage der Terra Nova: 860 m Hüllendurchmesser, 30 m normaler Feldabstand; Schalenverhältnis geometrisch abgeleitet. Innere Funktionszonen schematisch; kein vermessener Feldverlauf. · Volle Auflösung ↗

Band 0 R64 · mit Fachbibel

Gradiwarp führt ein Schiff über räumliche Gefälle. Eine Route besteht aus unterschiedlichen Teilstrecken, deren Richtung, Stabilität und Belastung neu bewertet werden müssen.

  • Ankerberechnung: 48 gleichzeitig
  • Sol–Vega: elf Tage, Werftzusage für die Terra Nova

Technikbibel · Buchangaben und ergänzendes Unionswissen

Datenblatt

Gradiwarpblase · Angaben und Bezugsphase
MerkmalAngabeBezug
Ankerberechnung48 gleichzeitigBuchangabeTerra Nova · vor der Havarie
Sol–Vegaelf Tage, Werftzusage für die Terra NovaWerftzusage im BuchTerra Nova · vor der Havarie
FeldaufbauInnere Nullstresszone, Gradientenschale, Richtungsfront und StabilisierungErgänzende FachbibelTechnischer Hintergrund zur Terra-Nova-Ära
BewegungsprinzipFall oder Rutsch über ein TeilgefälleErgänzende FachbibelTechnischer Hintergrund zur Terra-Nova-Ära
RouteAbfolge verschieden gerichteter TeilgefälleErgänzende FachbibelTechnischer Hintergrund zur Terra-Nova-Ära
AusfallrisikenPhasenschlupf, Scherstich, Blasenflattern und GravoabrissErgänzende FachbibelTechnischer Hintergrund zur Terra-Nova-Ära
Noch nicht festgelegt
  • Eine allgemeine Geschwindigkeit oder ein fester Terra-Nova-Geschwindigkeitsfaktor ist nicht festgelegt.

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Aufgabe und Funktionsweise

Die Antriebsblase umfasst eine innere Ruhezone, eine Gradientenschale und eine gerichtete Front; Dämpfung und b-Faser-Stabilisierung halten den Übergang beherrschbar. Das Schiff fällt oder gleitet auf einer Teilstrecke zwischen zwei Punkten. Höhenunterschied und Gleitfähigkeit bestimmen dabei die Bewegung.

Eine Fernroute ist kein einziger künstlich gezogener Tunnel. Seichte Abschnitte wechseln mit steilen, schnellen Strecken. Zwischen ihnen können Fahrten im Normalraum nötig sein. Häufig befahrene Strecken sind besser vermessen und physisch geprägt; vernachlässigte Verbindungen können ausfransen.

Im Einsatz

Die Terra Nova berechnet 48 Anker gleichzeitig und darf dadurch besonders steile Teilstrecken nutzen. Für Sol–Vega verspricht die Werft elf Tage. Diese Zusage gehört zu diesem Schiff und dieser Richtung; sie ist keine feste Geschwindigkeit für alle Gradiwarpflüge.

Routenwahl und Zwischenfahrt

Die kürzeste zeichnerische Verbindung ist nicht zwingend die schnellste befahrbare Route. Hin- und Rückweg können unterschiedliche Teilgefälle nutzen und deutlich verschiedene Reisezeiten ergeben. Für die Planung zählen deshalb Richtung, gespeicherte Streckenfolge und Veränderungen seit der letzten Messung. Leuchttürme halten die zuletzt verfügbaren Routen vor; Aufklärer, Drohnen und Bojen ergänzen das Wissen.

Zwischen großen Gradiwarpstrecken muss das Schiff mitunter im Normalraum fahren. Vorhandene kleine Gefälle lassen sich alternativ nutzen, kosten aber selbst Berechnung und Gleitzeit. Der dafür genannte Richtpunkt von zwei Tagen Zwischenfahrt beschreibt eine Abwägung der Routenwahl. Er ist keine feste Rechendauer oder Umschaltzeit. Ebenso ist eine stark verlängerte Reise auf einer unbekannten Strecke eine mögliche Folge schlechten Routenwissens, kein allgemeiner Geschwindigkeitsfaktor.

Betrieb und Grenzen

Zielsignaturen, wechselnde Fronten, Scherkräfte und Rücklasten begrenzen den Flug. Eine rechnerisch glatte Route kann fehlende oder geglättete Messdaten verbergen. Kreuzungen, Hindernisse und Gabelungen müssen geprüft werden; mehr Antriebsleistung ersetzt keine sichere Streckenkenntnis.