Energie & Schutz · Wissensstand Band 0
Reaktoren und Energiespeicher

Band 0 R64 · mit Fachbibel
Reaktoren liefern die Betriebsenergie der Terra Nova; Speicher fangen Lastwechsel ab und halten ausgewählte Dienste im Notfall verfügbar.
- Hauptreaktoren: 24 in acht Dreiergruppen
- Notreaktoren: 2 zusätzliche Einheiten in der Innenkugel
Technikbibel · Buchangaben und ergänzendes Unionswissen
Datenblatt
| Merkmal | Angabe | Bezug |
|---|---|---|
| Hauptreaktoren | 24 in acht Dreiergruppen | Ergänzende FachbibelTerra Nova · vor der Havarie |
| Notreaktoren | 2 zusätzliche Einheiten in der Innenkugel | Ergänzende FachbibelTerra Nova · vor der Havarie |
| Versorgungsaufbau | Verteilte Reaktorgruppen mit getrennten Brennstoff- und Kühlstrecken | Ergänzende FachbibelTerra Nova · Band 0 |
| Speicheraufgabe | Pufferung von Schirm-, Antriebs-, Medizin- und Notlasten | Ergänzende FachbibelTerra Nova · Band 0 |
| Hüllengewinnung | Redundanz und Notspeicher; nicht die Hauptenergieversorgung | BuchangabeTerra Nova · Band 0 |
| Betriebsgrenze | Wärme, Materialverbrauch und verfügbare Kühlung | Ergänzende FachbibelTerra Nova · Band 0 |
Noch nicht festgelegt
- Leistung einzelner Reaktoren, Gesamtspeicherkapazität und Brennstoffvorrat sind nicht beziffert.
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Aufgabe und Funktionsweise
Die Hauptversorgung besteht aus 24 verteilten gravotechnischen Fusionsreaktoren in acht Gruppen zu je drei Einheiten. Getrennte Brennstoff- und Kühlstrecken sowie Schotts sollen verhindern, dass ein einzelner Schaden die gesamte Versorgung trifft. Zwei zusätzliche Notreaktoren liegen in der Innenkugel.
Im Einsatz
Antrieb, Schutzfelder, Medizin und Lebenserhaltung konkurrieren in einer Krise um verfügbare Leistung. Speicher können diese Nachfrage abfedern, aber keine erschöpfte Versorgung unbegrenzt ersetzen. Beim WSHS-Test im Vega-Licht laufen die Hauptreaktoren deshalb normal weiter.
Verteilung ist Teil der Versorgung
Die Reaktorgruppen liegen nicht in einem einzigen großen Maschinenraum. Ihre getrennten Brennstoff- und Kühlstrecken, Schotts und Speicher ermöglichen es, beschädigte Bereiche zu isolieren. Die Versorgung hängt deshalb nicht allein von der Anzahl noch vorhandener Reaktoren ab: Auch der Weg zum Verbraucher muss intakt sein. Bei der Abwehrarbeit vor Atulia streicht Vhorr nach einem Kühlpfadschaden ein ganzes Reaktortriple aus seiner verfügbaren Rechnung.
Puffer glätten hohe kurzfristige Anforderungen und geben den Diensten Zeit, auf einen Ausfall zu reagieren. Sie bleiben endlich. Ein hoher Ladezustand einer Hüllenzone ersetzt weder alle Hauptreaktoren noch die notwendigen Verbindungen zu Medizin und Lebenserhaltung. Die WSHS-Prüfung im Vega-Licht benennt deshalb ausdrücklich Redundanz und Notspeicher als Zweck.
Die Notreaktoren im Kern gehören zu einer anderen Versorgungslage als der normale Reisebetrieb. Nach einer Entkopplung bleiben dort weniger Räume und Verbraucher übrig, zugleich aber besonders dringliche Aufgaben. Verfügbare Energie muss dann nach der tatsächlichen Rettungs- und Versorgungslage verteilt werden.
Betrieb und Grenzen
Nicht alle Reaktoren müssen gleichzeitig unter Höchstlast stehen. Hitze, Verschleiß und beschädigte Leitungswege begrenzen den Betrieb. Ein physisch erhaltener Reaktor ist noch nicht wieder startfähig: In der Havarie würde ein Neustartversuch die verbliebene Medizin und Lebenserhaltung abschalten. Stabile Nullzeit- und Gegenphasentechnik gehören nicht zum normalen Schiffsbetrieb.
Im Verlauf von Band 0
Nach dem Gravoabriss
Die Hauptfusion ist nicht zündbar, die Speicher liegen unter der Neustartschwelle. Ein Versuch würde die verbleibende Medizin und Lebenserhaltung abschalten.