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TARANDas Taranii-Epos

22 Unionsrassen · Unionswissen zur Terra-Nova-Ära

Goliari

Goliari auf der Oberfläche von Shan’Lor; bestehende Körperillustration.
Goliari auf der Oberfläche von Shan’Lor; bestehende Körperillustration. · Illustrationsentwurf · Volle Auflösung ↗

Niedrige, breite Schwerweltbewohner mit acht Lastbeinen und vier Greifarmen.

  • Heimatstern: Wolf 1069
  • Heimatwelt: Shan’Lor

Aus der Rassenbibel · Unionswissen zur Terra-Nova-Ära

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Körper und Erscheinung

Goliari sind kurz, breit und bodennah gebaut. Acht Lastbeine tragen den schweren Körper, vier Greifarme übernehmen die Arbeit. Der äußerst tiefe Schwerpunkt entspricht ihrer Heimat mit fast vierfacher Erdschwerkraft.

Was Last aushält

Gebäude, Versprechen und technische Entscheidungen sollen standhalten. Breite Rampen, niedrige Räume und massive Strukturen prägen die Städte. Viele Schiffe entstehen in orbitalen Fabriken. Die Raumfahrzeuge sind flach, reparierbar und auf klare Lastwege ausgelegt.

Standfestigkeit als Verantwortung

Standfestigkeit ist bei Goliari körperliche Tatsache und moralischer Wert. Wer baut, muss mitdenken, was in hundert Jahren noch trägt. Wer entscheidet, soll nicht bei jedem Druck wechseln. Goliari gelten deshalb als zuverlässig, aber schwer umzulenken: Ist ein Vorhaben nach langer Prüfung begonnen, wird es mit großer Beharrlichkeit beendet.

Horizontale Baukultur

Goliari bauen lieber zu stabil als zu leicht. Traglast, Reparierbarkeit, Materialehrlichkeit und jahrhundertelange Nutzbarkeit zählen mehr als Geschwindigkeit, Komfort oder Eleganz. Auf Shan'Lor wird fast alles horizontal geplant: flache Wohnschichten, niedrige Werkhallen, breite Lastkorridore, schwere Bodenfahrzeuge und kurze direkte Wege.

Vom Startwerk in den Orbit

Die alten Goliari-Startwerke sind mehrere Kilometer lange Starthilfe-Katapulte. Eine Nutzlast wird zunächst horizontal beschleunigt, dann über verstärkte Umlenkstrecken zunehmend in die Vertikale geführt. Kurzzeitig konnten solche Systeme bis zu 16 G Umlenk- und Beschleunigungslast erreichen. Frühe Starts waren daher vor allem Frachtstarts; lebende Besatzungen nutzten nur stark gedämpfte Kapseln oder warteten im Orbit.

Spätere Anlagen ergänzen den mechanischen Katapultstart durch Gravitationsumleitung: Die Last wird nicht mehr rein durch Schienenkrümmung und Struktur abgefangen, sondern durch Feldführung über mehrere Kilometer verteilt. Dadurch bleiben die Startwerke brutal groß, aber deutlich kontrollierbarer.

Lasttechnik und Körperüberwachung

Goliari nutzen Lastmaschinen, schwere Reparaturarme, Gravostützen, Werkhofroboter und robuste Exos. Leichte Schmucktechnik ist selten; sichtbare Technik muss tragen, schützen oder prüfen. Implantate dienen vor allem Druckmessung, Gelenküberwachung, Atemlast, Herz-Kreislauf-Stützung und Arbeitskoordination.

Heimat und Lebensraum

Die Heimatwelt Shan'Lor liegt im System Wolf 1069. Ihre Schwerkraft beträgt fast 4 G.

Zum Lebensraum gehören kalte Hochgravitationsebenen, flache Felsstädte, Orbitfabriken.

Schiffe und Raumfahrt

Goliari-Schiffe sind breit und flach, mit wenigen Deckebenen, massiven Rippen und kurzen Lastwegen. Werften und Fabriken liegen bevorzugt im Orbit; kilometerlange Startanlagen verbinden die schwere Heimatwelt mit den orbitalen Produktionsstätten.

Form · Material · Ansichten

Körperstudie & Ansichten

Separate Bildstudien für Körperbau, Details und Kleidung.

Goliari – Körperansichten und Details
Mehransichten und Körperdetails · Gestaltungsentwurf · Volle Auflösung ↗

Heimat · Alltag · Reise

Lebensraum & Raumfahrt

Lebensraum

Shan’Lor: breite niedrige Architektur und kurze Lastwege unter fast vierfacher Erdschwere.
Shan’Lor: breite niedrige Architektur und kurze Lastwege unter fast vierfacher Erdschwere. · Volle Auflösung ↗

Raumfahrt

Goliari-Flachschiff: breite schwere Module mit niedrigem Schwerpunkt im Werftbetrieb.
Goliari-Flachschiff: breite schwere Module mit niedrigem Schwerpunkt im Werftbetrieb. · Volle Auflösung ↗